glückliches Paar beim Sonnenuntergang

Safran als Aphrodisiakum

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Nicht nur auf dem Teller kann Safran mit seiner außergewöhnlichen Farbe und seinem unverwechselbaren Geschmack die Sinne beflügeln. Die luxuriöse Zutat kann aufgrund ihrer ganz besonderen Wirkstoffe sogar dem Liebesleben eine neue Würze verleihen. Schon die alten Griechen überlieferten, dass Safran insbesondere bei Frauen die sinnliche Begierde anregt und setzten ihn als Aphrodisiakum ein.

Sowohl in der traditionellen indischen Heilkunde als auch in der islamischen Welt wird dem Safran als Gewürz eine Libido steigernde Wirkung zugeschrieben. In der ayurvedischen Medizin gilt Safran als eines der wichtigsten Liebesgewürze; hier wird es traditionell Tees und Weinen beigesetzt, um die Sinne im erotischen Bereich zu schärfen und Liebesgelüste zu entfachen.

Tatsächlich ist die aphrodisierende Wirkung von Safran inzwischen wissenschaftlich belegt und keine reine Glaubensfrage mehr. Sie stellt sogar so manch synthetisch entwickeltes Produkt zur Luststeigerung in den Schatten. Besonders interessant ist eine im Fachjournal „Food Research International“ veröffentlichte Studie. Sie stellt bis heute eine der umfangreichsten und wissenschaftlich am meisten basierten Untersuchung zu dem Thema dar.

Die Forscher der Universität zu Guelph im kanadischen Ontario haben nicht nur die Wirkung des Safrans untersucht, sondern auch Vergleichsstudien zu hunderten anderen natürlichen und synthetischen Aphrodisiaka angestellt. Die eingehende Forschungsarbeit hatte sowohl einen psychologischen als auch physiologischen Hintergrund.

Das Ergebnis: Während sich viele Produkte und Wirkstoffe als unwirksam oder gar gesundheitsschädigend herausstellten, konnte Safran den wissenschaftlichen Untersuchungen standhalten und seinem Jahrhunderte alten Ruf des Lust und Manneskraft steigernden Mittels gerecht werden. Sowohl die sexuelle Erregbarkeit als auch die sexuelle Leistungsfähigkeit werden den Ergebnissen zufolge durch den Verzehr von Safran angekurbelt.

Die natürlichen Wirkstoffe des Safrans können sowohl bei einer erektilen Dysfunktion hilfreich sein als auch müde Liebespaare wieder auf den Geschmack bringen. Dabei bleiben häufige Nebenwirkungen synthetischer Medikamente wie Kopfschmerzen, Muskelschmerzen, Herz-Kreislauf-Beschwerden oder Wahrnehmungsstörungen aus, genau so wie gefährliche Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.

Lust bekommen, die Sinne mit Safran zu verführen? Wir verraten Ihnen, wie Sie ganz einfach einen Safransirup als natürlichen Liebestrunk herstellen können.

Rezept: Safransirup für die Sinne

Sie benötigen:

• Wahlweise 1,0 Liter Málaga-Dessertwein oder Grenache-Süßwein
• 2 Sachets gebrauchsfertige Safranfäden von Miasa bzw. 0,5 g zuvor eingeschnittene Safranfäden
• 500 Gramm Rohzucker
• einen Kaffeefilter

Zubereitung:

Die Safranfäden in den Wein geben und etwa acht Stunden lang ziehen lassen. Anschließend durch einen Kaffeefilter gießen und die Fäden entnehmen. Nun den Rohzucker hinzufügen und zusammen die Flüssigkeit 12 Stunden bei leichter Hitze köcheln und eindicken lassen (bis auf die Hälfte genügt). Umrühren, abkühlen lassen, fertig!