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Safran in der Naturheilkunde

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Mit Safran, dem edelsten Gewürz der Welt, lassen sich nicht nur köstliche Gerichte zubereiten – das gelbe Wundermittel wirkt sich auch positiv auf die Gesundheit aus. Vor allem in der Naturheilkunde ist Safran sehr beliebt. Wer lieber auf Homöopathie als klassische Medizin setzt, findet oftmals in der Naturheilkunde Hilfe.

Schon seit Hippokrates ist die positive Wirkung des Safrans bekannt, und auch im alten Ägypten und Orient sowie im Mittelalter nutzte man Safran für die Gesundheit. „Frauenleiden“, Blasen-, Nieren- und Herzprobleme wurden schon seit dem 14. Jahrhundert damit behandelt. Und auch im Ayurveda und der traditionellen chinesischen Medizin arbeitet man seit langem mit der positiven Wirkung des gelben Edelgewürzes. Safran hat sich seinen Platz als Heilmittel in der alternativen Medizin also redlich verdient und ist als solches gut erprobt.

Heute setzt man in der Naturheilkunde auf Safran, um Probleme mit Lunge, Bronchien, Koliken, Blähungen, Zähnen, Nerven, Magen und Darm, Menstruationsbeschwerden, Appetitlosigkeit und (Keuch)husten zu lindern. Denn Safran wirkt husten- und krampflösend, harntreibend sowie entzündungshemmend. Auch regt er das Schwitzen an, um Krankheiten im wahrsten Sinne des Wortes „auszuschwitzen“, senkt den Blutdruck und verbessert den Cholesterinspiegel.

Studien ergaben, dass Patienten mit Depressionen sich besser fühlten wenn sie mit Safran behandelt wurden, und sogar bei Tumoren wirken die Carotinoide im Safran positiv. Die Crocine im Safran helfen außerdem beim Lernen und unterstützen das Nervensystem. So hofft man, auch schwere Krankheiten wie Alzheimer mit naturheilkundlichen Behandlungen mit Safran lindern zu können.

Und wer schlecht einschläft, dem kann abends eine heiße Milch mit Safran zu süßem Schlummer verhelfen. Hier unser Rezept dazu. Safran ist eben ein echtes Wundermittel!

Wie immer in der Naturheilkunde allerdings gilt: auf jeden Fall auch die Schulmedizin zu Rate ziehen, vor allem bei schwereren Erkrankungen! Die Wirkung von naturheilkundlichen Behandlungen kann allerdings unterstützend wirken. Fragen Sie aber immer vorher Ihren Arzt sowie den Heilpraktiker, und versuchen Sie nicht, selbst Doktor zu spielen.

Denn Vorsicht: wie andere Gewürze (wie etwa auch Salz) kann Safran in zu hohen Dosen gefährlich werden und ab 20 Gramm sogar tödlich wirken. Auch in der Schwangerschaft lieber auf naturheilkundliche Behandlungen damit verzichten, denn in zu hohen Dosen kann es zum Schwangerschaftsabbruch kommen.

Ansonsten wünschen wir gute Besserung mit professionellen homöopathischen Behandlungen, die auf die Naturkraft des Safrans setzen. Wenn die „Medizin“ dann auch noch gut schmeckt, umso besser! Hier finden Sie Ideen und Inspirationen zu Gerichten, die lecker und dabei auch noch gesund sind.

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